Armutsnetzwerk Steiermark

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Soziallandesrätin Doris Kampus inmitten der anwesenden GründerInnen des Armutsnetzwerks Steiermark

Am Vormittag des 19. September, inmitten einer spätsommerlichen Arbeitswoche, präsentierte Soziallandesrätin Doris Kampus im Landhaushof in Graz anlässlich des 3. Sozialtages des Landes Steiermark das Armutsnetzwerk Steiermark der 2018-12-05_Logo_Armutsnetzwerk-SteiermarkÖffentlichkeit. Dieses wurde insbesondere von sozialen Organisationen aus verschiedenen Berufsfeldern und Regionen der Steiermark im Sommer 2018 gegründet. Das Armutsnetzwerk Steiermark versteht sich als ein überparteiliches, unabhängiges und überkonfessionelles Gegenüber von Politik und Verwaltung, aber auch von Wirtschaft und Medien. Die selbstgesteckten Ziele beschreibt das Netzwerk so:

Ziel ist es in erster Linie, zur Verringerung von Armut und sozialer Ausgrenzung in der Steiermark beizutragen. Zentral erscheint uns die Thematisierung sozialer, politischer und kultureller Probleme von Menschen bzw. gesellschaftlichen Gruppen, welche von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen oder bedroht sind. Ein weiteres Ziel besteht in der Analyse von Problemlagen und deren zugrunde liegenden Strukturen sowie darin, Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten, zielführende Forderungen konstruktiv einzubringen und mit Nachdruck zu vertreten.

Die Einbeziehung von organisierten Betroffenen und Selbstvertretungsgruppen ist ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit mit Projekten/Initiativen, bei denen Betroffene gemeinsam ihre Lebenslagen reflektieren und artikulieren. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen die Vernetzung aller relevanten Akteur*innen, die Sammlung und Aufbereitung fachlicher Expertise zu Analyse der Armutssituation und -entwicklung, die Erarbeitung von Stellungnahmen, die Öffentlichkeits- und Medienarbeit sowie die politische Einflussnahme im Sinne der Verbesserung der Situation Betroffener. Abgesehen von regelmäßigen Treffen, der Durchführung kleinerer öffentlicher Veranstaltungen, Austausch- und Informationstreffen mit Politik und Verwaltung sollten alle zwei bis drei Jahre regionale Armutskonferenzen stattfinden.

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